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Title: Meditation und akademische Prokrastination - eine qualitative Studie
Authors: Thye, Miriam
Mosen, Katharina
Weger, Ulrich
Tauschel, Diethard
Issue Date: 2016
Publisher: PsychOpen
Abstract: Die These, dass Meditation die Selbstregulationsfähigkeiten von Studierenden verbessert und somit positive Wirkungen auf das Problem der bei ihnen weit verbreiteten Prokrastination haben könnte, wird überprüft. Dazu wurden halbstrukturierte Einzelinterviews mit acht meditierenden Studierenden im Alter von 20 bis 25 Jahren (Studium in den Fächern Psychologie, Medizin, Kulturreflexion und Wirtschaftswissenschaften) durchgeführt. In den Interviews wurden die Teilnehmenden angeregt, ihre Meditationspraxis zu reflektieren und zu betrachten, ob es einen möglichen Zusammenhang zwischen dieser und ihrem Studium und Prokrastination geben könnte. Die qualitativen Inhaltsanalyse ergab folgende Hauptkategorien in Bezug auf die Wirkungsweisen der Meditation auf Prokrastination: Zeitmanagement, Fokussierung der Aufmerksamkeit, Selbstregulation, Leistungsdruck, Selbstwert und Klarheit der Gedanken. Zur quantitativen Untersuchung der Prokrastination wurde die deutsche Version der "Tuckman Procrastination Scale" eingesetzt. Es zeigte sich, dass die meditierenden Befragten sehr wenig prokrastinierten. Insgesamt wird die Studie als Bestätigung für die theoretische Annahme der positiven Wirkung von Meditation auf Prokrastination angesehen.
URI: https://hdl.handle.net/20.500.12034/787
http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.979
Citation: Thye, M., Mosen, K., Weger, U., & Tauschel, D. (2016). Meditation und akademische Prokrastination - eine qualitative Studie. In Michael Krämer, Siegfried Preiser & Kerstin Brusdeylins (Hrsg.), Psychologiedidaktik und Evaluation XI. Aachen, Deutschland: Shaker Verlag.
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