Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.2647
Title: Survivability. Das Modell der Gefahrenbewältigung
Authors: Füllgrabe, Uwe
Issue Date: 2016
Publisher: C.F. Müller
Abstract: Survivability ist die Fähigkeit, gefährliche Situationen rechtzeitig zu erkennen, zu vermeiden und zu bewältigen. Dazu wurden gemäß der Methode der kritischen Vorfälle nach Flanagan Ereignisse analysiert, in denen die Personen Gefahren bewältigten und mit solchen verglichen, die zu Verletzungen oder dem Tod führten. Das Modell der Survivability wurde mit psychologischen Konzepten (Bindungsstil, premature cognitive commiments u. Ä. ergänzt. Das Modell umfasst drei Bereiche: Persönlichkeitsunterschiede, die TIT FOT TAT-Strategie, Mentales Judo. Handeln gemäß dem Mentalen Judo beinhaltet: nichtsprachliche Signale der Selbstsicherheit zeigen, Gefahrenradar (die Gesamtheit aller wirkenden kognitiven Prozesse), mit Entschlossenheit handeln. Man muss auch streetwise sein, d. h. "das Gesetz der Straße" (Anderson, 1999) und die Denkstruktur gewaltbereiter Personen, kennen. Der Artikel schildert, wie Menschen erfolgreich Angriffe bewältigten bzw. Serienmördern entgingen. Es werden einige Möglichkeiten geschildert, Terroristen rechtzeitig zu erkennen. Die Gefahr der Illusion der Sicherheit und ihre Überwindung wird am Beispiel des Anschlags auf die New Yorker Zwillingstürme (2001) aufgezeigt. Durch rechtzeitige Wahrnehmung von Gefahrensituationen und ständigem Training wurde die Zahl der Todesopfer einer Firma extrem niedrig gehalten.
URI: https://hdl.handle.net/20.500.12034/2263
http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.2647
Citation: Füllgrabe, U. (2016). Survivability. Das Modell der Gefahrenbewältigung. C.F. Müller. https://doi.org/10.23668/PSYCHARCHIVES.2647
Appears in Collections:Article

Files in This Item:
File Description SizeFormat 
Survivability.pdf501,13 kBAdobe PDF Preview PDF Download


This item is licensed under a Creative Commons License Creative Commons