Liebe als Bedürfnis-Subsumtion - Ein Bedürfnisbilanz-Modell affektiver Bindungszustände als formales Rahmenkonzept für Personen und Sachen im weiten Sinne
Love as Needs Subsumption
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Author(s) / Creator(s)
Wagner, Jochen
Abstract / Description
Dieser Essay entwickelt das Bedürfnis-Subsumtionsmodell der Liebe (BSL), das Liebe als spezifischen positiven Bereich einer individuellen Bedürfnisbilanz (BBi) bestimmt — nicht als eigenständige Substanz oder als Synonym der Bedürfnisbilanz selbst. Die Bedürfnisbilanz ergibt sich aus der gewichteten Bilanz realer und imaginärer Bedürfniserfüllung sowie Bedürfnisfrustration in Bezug auf Personen oder Sachen im weiten Sinne und wird durch aktive und passive Entscheidungen moduliert. Aus dieser Bilanz resultieren unterschiedliche affektive Zustände, darunter Hass, Abneigung, Neutralität, Zuneigung, Verliebtheit, Liebe und kameradschaftliche Liebe. Das Modell integriert Bedürfnisbilanz, affektives Kontinuum und alltagssprachliche Liebessemantik in einem gemeinsamen theoretischen Rahmen. Klassische Einwände werden eingeordnet und die formale Struktur des Modells präzisiert.
Wesentliche Änderungen in Version 2: Präzisierung der Kerndefinition: Liebe wird nun explizit als positiver Bereich der Bedürfnisbilanz bestimmt, nicht mehr als deren Synonym; Überarbeitung und Erweiterung der Einleitung (Abschnitt 1); Ergänzung Abschnitt 5.1: Abkühlung und Entfremdung als Verlaufsprozesse, nicht als Kontinuumsstufen; Ergänzung Abschnitt 10: Abgrenzung zu konkurrierenden Liebestheorien (Sternberg, Hatfield, Bowlby/Mikulincer & Shaver); Überarbeitung Abschnitt 7.2: Habituation und hedonische Adaptation (Frederick & Loewenstein, 1999); Abschwächung der Trauer-Definition in Abschnitt 7.4 (epistemische Relativierung); Ergänzung Abschnitt 12: epistemischer Status des Modells; Überarbeitung Abschnitt 13 (Schluss): Streichung der Versionsbezüge, Ausblick auf Folgeentwicklungen; Neue Literatur: Frederick & Loewenstein (1999), Mikulincer & Shaver (2007); Formale Überarbeitungen: Abstract, Fußnotenkasten (Überschrift „Anmerkungen"), Konsistenz der BBᵢ-Notation
Keyword(s)
Liebe Bedürfnisbilanz Bedürfniserfüllung Bedürfnisfrustration Verliebtheit Zuneigung Abneigung Bindung BeziehungspsychologiePersistent Identifier
Date of first publication
2026-05-20
Publisher
PsychArchives
Citation
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JWagner_2026_Liebe_Beduerfnis_Subsumtion.pdfAdobe PDF - 669.59KBMD5 : 155e6bd277d70d82d04c2b82eaef5f55Rationale for choice of sharing level: This conceptual paper is intended for open scientific discourse. Public sharing ensures maximum accessibility and citability.
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22026-05-20Präzisierung der Kerndefinition; neue Abschnitte zu Entfremdung, Konkurrenztheorien und epistemischem Status; Überarbeitungen zu Habituation, Trauer und Schluss; neue Literatur
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Author(s) / Creator(s)Wagner, Jochen
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PsychArchives acquisition timestamp2026-05-20T12:07:51Z
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Made available on2026-05-05T13:08:13Z
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Made available on2026-05-20T12:07:51Z
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Date of first publication2026-05-20
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Abstract / DescriptionDieser Essay entwickelt das Bedürfnis-Subsumtionsmodell der Liebe (BSL), das Liebe als spezifischen positiven Bereich einer individuellen Bedürfnisbilanz (BBi) bestimmt — nicht als eigenständige Substanz oder als Synonym der Bedürfnisbilanz selbst. Die Bedürfnisbilanz ergibt sich aus der gewichteten Bilanz realer und imaginärer Bedürfniserfüllung sowie Bedürfnisfrustration in Bezug auf Personen oder Sachen im weiten Sinne und wird durch aktive und passive Entscheidungen moduliert. Aus dieser Bilanz resultieren unterschiedliche affektive Zustände, darunter Hass, Abneigung, Neutralität, Zuneigung, Verliebtheit, Liebe und kameradschaftliche Liebe. Das Modell integriert Bedürfnisbilanz, affektives Kontinuum und alltagssprachliche Liebessemantik in einem gemeinsamen theoretischen Rahmen. Klassische Einwände werden eingeordnet und die formale Struktur des Modells präzisiert.de_DE
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Abstract / DescriptionWesentliche Änderungen in Version 2: Präzisierung der Kerndefinition: Liebe wird nun explizit als positiver Bereich der Bedürfnisbilanz bestimmt, nicht mehr als deren Synonym; Überarbeitung und Erweiterung der Einleitung (Abschnitt 1); Ergänzung Abschnitt 5.1: Abkühlung und Entfremdung als Verlaufsprozesse, nicht als Kontinuumsstufen; Ergänzung Abschnitt 10: Abgrenzung zu konkurrierenden Liebestheorien (Sternberg, Hatfield, Bowlby/Mikulincer & Shaver); Überarbeitung Abschnitt 7.2: Habituation und hedonische Adaptation (Frederick & Loewenstein, 1999); Abschwächung der Trauer-Definition in Abschnitt 7.4 (epistemische Relativierung); Ergänzung Abschnitt 12: epistemischer Status des Modells; Überarbeitung Abschnitt 13 (Schluss): Streichung der Versionsbezüge, Ausblick auf Folgeentwicklungen; Neue Literatur: Frederick & Loewenstein (1999), Mikulincer & Shaver (2007); Formale Überarbeitungen: Abstract, Fußnotenkasten (Überschrift „Anmerkungen"), Konsistenz der BBᵢ-Notationde_DE
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Publication statusother
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Review statusnotReviewed
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External description on another websitehttps://www.bewusstreich.de/publikationen/essays/liebe_beduerfnis-subsumtion-modell
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Persistent Identifierhttps://hdl.handle.net/20.500.12034/17267.2
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Persistent Identifierhttps://doi.org/10.23668/psycharchives.22136
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Language of contentdeu
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PublisherPsychArchives
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Is related tohttps://www.psycharchives.org/handle/20.500.12034/17540
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Keyword(s)Liebe
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Keyword(s)Bedürfnisbilanz
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Keyword(s)Bedürfniserfüllung
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Keyword(s)Bedürfnisfrustration
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Keyword(s)Verliebtheit
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Keyword(s)Zuneigung
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Keyword(s)Abneigung
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Keyword(s)Bindung
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Keyword(s)Beziehungspsychologie
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Dewey Decimal Classification number(s)150
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TitleLiebe als Bedürfnis-Subsumtion - Ein Bedürfnisbilanz-Modell affektiver Bindungszustände als formales Rahmenkonzept für Personen und Sachen im weiten Sinnede_DE
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Alternative titleLove as Needs Subsumption
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DRO typepreprint
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Visible tag(s)Liebe
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Visible tag(s)BSL-Modell
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Visible tag(s)Beziehungspsychologie