Die Zukunft schlägt zurück
La riposte du futur
Author(s) / Creator(s)
Gabriel, Johannes
Abstract / Description
Der Autor befasst sich mit Krisen aus Sicht der Zukunftsforschung und geht der Frage nach, wie und warum sich Finanz- oder Wirtschaftskrisen auf den Menschen übertragen und was mögliche Gegenmaßnahmen sein könnten. Es wird argumentiert, dass sich Krisen dann auf das Individuum übertragen, wenn diese zuvor die Ungewissheit der Zukunft unterbewertet oder ausgeblendet hat. Eine Übertragung der Ungewissheit auf den Menschen führt dazu, dass er sich seiner eigenen Anpassungsmaßnahmen an eine sich durch Krisen schnell in ihrer Struktur verändernden Umwelt unsicher wird. Der Übertragung von Krisen auf den Menschen kann vorgebeugt werden, wenn Ungewissheit der Zukunft akzeptiert und gedanklich vorausbehandelt wird. Rechtzeitige Antizipation mittels Gedankenexperimenten könnte ein Instrument dafür sein. Zukunft schlägt folglich nicht nur mit Krisen zurück, wenn sie mit Unachtsamkeit gestraft wird, sondern mobilisiert auch Anpassungsfähigkeiten und ermöglicht einen Lernprozess.
Persistent Identifier
Date of first publication
2013-01-31
Journal title
Psychotherapie-Wissenschaft
Issue
1
Page numbers
13-19
Publisher
Psychosozial-Verlag
Publication status
publishedVersion
Review status
unknown
Is version of
Citation
Gabriel, J. (2013). Die Zukunft schlägt zurück. Psychosozial-Verlag. https://doi.org/10.23668/PSYCHARCHIVES.3923
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Author(s) / Creator(s)Gabriel, Johannes
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PsychArchives acquisition timestamp2020-09-29T07:34:47Z
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Made available on2020-09-29T07:34:47Z
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Date of first publication2013-01-31
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Abstract / DescriptionDer Autor befasst sich mit Krisen aus Sicht der Zukunftsforschung und geht der Frage nach, wie und warum sich Finanz- oder Wirtschaftskrisen auf den Menschen übertragen und was mögliche Gegenmaßnahmen sein könnten. Es wird argumentiert, dass sich Krisen dann auf das Individuum übertragen, wenn diese zuvor die Ungewissheit der Zukunft unterbewertet oder ausgeblendet hat. Eine Übertragung der Ungewissheit auf den Menschen führt dazu, dass er sich seiner eigenen Anpassungsmaßnahmen an eine sich durch Krisen schnell in ihrer Struktur verändernden Umwelt unsicher wird. Der Übertragung von Krisen auf den Menschen kann vorgebeugt werden, wenn Ungewissheit der Zukunft akzeptiert und gedanklich vorausbehandelt wird. Rechtzeitige Antizipation mittels Gedankenexperimenten könnte ein Instrument dafür sein. Zukunft schlägt folglich nicht nur mit Krisen zurück, wenn sie mit Unachtsamkeit gestraft wird, sondern mobilisiert auch Anpassungsfähigkeiten und ermöglicht einen Lernprozess.de_DE
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Publication statuspublishedVersionen
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Review statusunknownen
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CitationGabriel, J. (2013). Die Zukunft schlägt zurück. Psychosozial-Verlag. https://doi.org/10.23668/PSYCHARCHIVES.3923en
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ISSN1664-9591
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ISSN1664-9583
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Persistent Identifierhttps://hdl.handle.net/20.500.12034/3537
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Persistent Identifierhttps://doi.org/10.23668/psycharchives.3923
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Language of contentdeu
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Language of contentfra
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PublisherPsychosozial-Verlagde_DE
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Is version ofhttps://www.psychotherapie-wissenschaft.info/index.php/psywis/article/view/200
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Dewey Decimal Classification number(s)150
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TitleDie Zukunft schlägt zurückde_DE
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Alternative titleLa riposte du futurfr_FR
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DRO typearticleen
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Issue1
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Journal titlePsychotherapie-Wissenschaftde_DE
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Page numbers13-19
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Visible tag(s)Version of Record